Donnerstag, 5. August 2010

Knigge für das Internet

Die folgenden 12 Tipps verraten Ihnen, wie Sie erfolgreich am virtuellen Sozialleben teilhaben und dabei Ihr Image, Ihre Privatsphäre und Ihre persönlichen Daten schützen.
  1. Bestimmen Sie Ihre Zielgruppen und die passenden Netzwerke

    Überlegen Sie kritisch, welche Netzwerke für Sie geeignet sind. Kriterien sind Kosten, Datenschutzbestimmungen, Popularität und Image des Netwerks, Funktionen und Angebote sowie Ihr persönlicher Nutzen durch den Beitritt. Entscheidend ist, ob Sie die Plattform beruflich oder privat nutzen möchten. Vermeiden Sie eine Mischung aus beiden Bereichen und die Freigabe allzu vertraulicher Informationen.

  2. Bleiben Sie authentisch

    Bauen Sie keine fiktive Identität auf. Nicht nur Freunde, sondern auch Geschäftspartner recherchieren im Internet und vergleichen Ihren Auftritt im Netzwerk mit der realen Erscheinung. Nutzen Sie zur leichten Identifizierung in allen Netzwerken das gleiche Foto.

  3. Meiden Sie plumpe Vertraulichkeiten

    Bei Facebook werden auch Geschäftspartner als „Freunde“ bezeichnet. Überlegen Sie sich vorab, welche Netwerke Sie auswählen und welche Kontakte Sie zulassen möchten. Ihre Kunden sind nicht unbedingt Ihre „Freunde“ und empfinden diese Bezeichnung vielleicht als unpassend oder zu intim. Vermeiden Sie es in jedem Fall, in einem Netzwerk mit zwei Profilen zu agieren. Das stiftet Verwirrung.

  4. Lehnen Sie unerwünschte Anfragen ab

    „Sammler und Jäger“ gibt es auch in den sozialen Netzwerken, die möglichst viele Kontakte auf ihrer Liste vereinen. Scheuen Sie sich nicht, unbekannte Personen abzulehnen. Eine taktvollen Rückmeldung, dass Sie nur persönlich bekannte Personen als Freunde bestätigen, vermeidet Missverständnisse und gehört zum guten Ton.

  5. Belästigen Sie Ihre Kontakte nicht

    Belästigen Sie Ihre „Freunde“ nicht mit nervenden Spielen und Anwendungen. Wenn Sie Ihre Kommunikation nur auf spielerische Anfragen beschränken, werden Sie schnell ignoriert.

  6. Bleiben Sie freundlich

    Wahren Sie die Formen der Höflichkeit. Auch wenn alle Netzwerk-Partner als „Freunde“ angezeigt werden, kommt ein unvermitteltes Duzen zwischen Geschäftspartnern nicht stilvoll an. Eine korrekte Anrede und ein höflicher Abschiedsgruß gehören bei Kontaktanfragen dazu und steigern Ihre Chancen, akzeptiert zu werden.

  7. Reagieren Sie humorvoll

    Löschen Sie keine unbequemen Einträge auf Ihrer Pinwand. Reagieren Sie stattdessen humorvoll und nicht verbissen. Entscheidend ist nicht der Eintrag, sondern Ihre Reaktion.

  8. Halten Sie den Dialog lebendig

    Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Nachrichten und kommunizieren Sie mindestens einmal pro Woche mit Ihren Netzwerk-Partnern. Nur wenn Sie direkt auf Einträge reagieren, bleibt der Dialog lebendig.

  9. Behalten Sie einen kühlen Kopf

    Überlegen Sie vor jedem Eintrag, ob er auch später noch gut für Ihre Reputation ist. Denn das Internet vergisst nie. Stellen Sie sich konkret die Frage: Möchte ich das auch in zwei Jahren noch über mich lesen? Achten Sie auf Ihre „innere Stimme“ und löschen Sie lieber direkt impulsive Einträge, die Ihnen selbst oder anderen schaden könnten. Zumal etliche Firmen bei Ihren Bewerbern die Einträge in den sozialen Netzwerken prüfen.

  10. Schließen Sie Trolle aus

    Lassen Sie sich nicht von unangenehmen Zeitgenossen zu unüberlegten Reaktionen verleiten. Die sogenannten „Trolle“ sind nicht am eigentlichen Thema interessiert, sondern wollen nur Menschen in Misskredit bringen oder Diskussionen sabotieren. Blockieren Sie diese Personen in ihrer Kontaktliste.

  11. Business-Tipp: Geben Sie Empfehlungen

    Nutzen Sie Ihr Netzwerk, um kurz über interessante Filme, Bücher oder Produkte zu schreiben. Wie im realen Leben können Sie zwischendurch auch mal auf eigene Projekte hinweisen. Die Abwechslung ist auch hier entscheidend.

  12. Business-Tipp: Vorsicht vor plumper Werbung

    Belasten Sie „Freundschaften“ nicht mit plumper Werbung. Wenn Sie nur platt verkaufen wollen, werden Sie schnell ignoriert. Denken Sie langfristig und vermeiden Sie es als „nervender Nachbar“ ausgegrenzt zu werden.
Von: Rainer Wälde ist Vorsitzender des Deutschen Knigge-Rats und Autor des neuen Ratgebers „Personal Branding. Natürlich erfolgreich – auch bei Facebook, Twitter & Co.“. (ISBN 978-3927825048)

Dienstag, 3. August 2010

Die 10 besten Luftgitarren-Hits

1. AC/DC: "Highway to hell"
2. Statur Quo: "Rockin' all over the world"
3. Deep Purple: "Smoke on the water"
4. Led Zeppelin: "Whole lotta love"
5. Jimi Hendrix: Purple Haze
6. Nirvana: "Smells like teen spirit"
7. Motörhead: "Ace of spades"
8. Golden Earring: "Radar Love"
9. Queen: "We will rock jou"
10. Kiss: "I was made for loving you"

Montag, 2. August 2010

TOP 10 "Worüber regen Sie sich im Urlaub am meisten auf?"

Schlechtes Essen 63%
Unfreundliche Kellner 60%
Laute Hotelgäste 46%
Unbequemes Bett 40%
Teure Eintrittspreise für Sehenswürdigkeiten 28%
Hotel erfüllt allgemeine Erwartungen nicht 25%
Partner 18%
Zu teure Restaurants 16%
Ausstattung Hotelzimmer 11%

Quelle: Weitere Informationen unter www.merianscout.de

Montag, 19. Juli 2010

Capello-Index WM 2010

1. Diego Forlan (Uruguay) 65.77 Punkte
2. Miroslav Klose (Deutschland) 65.39
3. Thomas Müller (Deutschland) 65.36
4. Andres Iniesta (Spanien) 65.09
5. Xavi (Spanien) 64.63
6. David Villa (Spanien) 64.59
7. Luis Suarez (Uruguay) 64.51
8. Arjen Robben (Holland) 64.51
9. Bastian Schweinsteiger (Deutschland) 64.35
10. Manuel Neuer (Deutschland) 62.75
11. Lukas Podolski (Deutschland) 62.55 Punkte
12. Diego Roberto Godin (Uruguay) 62.52
13. Maarten Stekelenburg (Holland) 62.17
14. Nigel de Jong (Holland) 62.01
15. Wesley Sneijder (Holland) 61.96
16. Sergio Ramos (Spanien) 61.81
17. Sergi Busquets (Spanien) 61,80
18. Carles Puyol (Spanien) 61.67
19. Xabi Alonso (Spanien) 61.53
20. Philipp Lahm (Deutschland) 61.37
21. Mark van Bommel (Holland) 61.36
22. Per Mertesacker (Deutschland) 61.20
23. Robin van Persie (Holland) 61.16
24. Sami Khedira (Deutschland) 61.12
25. Roberto Cavani (Uruguay) 60.97
26. Gerard Piqué (Spanien) 60.86
27. Alvaro Daniel Pereira (Uruguay) 60.77
28. Joris Mathijsen (Holland) 60.76
29. Giovanni van Bronckhorst (Holland) 60.67
30. Arne Friedrich (Deutschland) 60.58
31. Dirk Kuyt (Holland) 60.45
32. Johnny Heitinga (Holland) 60.32
33. Mesut Özil (Deutschland) 60.27
34. Maxi Pereira (Uruguay) 59.76
35. Diego Lugano Diego (Urugauy) 59.70
36. Iker Casillas (Spanien) 59.59
37. Joan Capdevila (Spanien) 59.51
38. Jorge Fucile (Uruguay) 59.50
39. Egidio Raul Arevalo (Uruguay) 59.44
40. Diego Perez (Uruguay) 59.31
1. Gregory van der Wiel (Holland) 59.29
42. Mauricio Bernardo Victorino (Uruguay) 59.27
43. Jerome Boateng (Deutschland) 59.10
44. Fernando Torres (Spanien) 58.57
45. Fernando Muslera (Uruguay) 56.57

Dienstag, 13. Juli 2010

Christian Wulff und Fußball in den Fernsehnachrichten

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika war im
Juni das Topthema in den Fernsehnachrichten. Wie das Internetportal
politik-digital.de meldet, berichteten die Hauptnachrichtensendungen
von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 zusammen über fünf Stunden (315 Minuten)
über die WM selbst. Hinzu kamen noch einmal fast drei Stunden (173
Minuten) Berichterstattung über das Umfeld der WM. An dritter Stelle
der Topthemenliste positionierte sich die Bundespräsidentenwahl mit
163 Minuten, vor den Sparplänen der Bundesregierung (100 Minuten) und
der Blockade des Gaza-Streifens durch Israel (57 Minuten).

Die Bundespräsidentenwahl am 30. Juni bescherte den Kandidaten
erhebliche Aufmerksamkeit in den Nachrichten. Christian Wulff
erreichte mit 136 Auftritten (genannt, in Bild/Ton gezeigt oder mit
O-Ton) Platz 2 der 20 am häufigsten präsenten deutschen Politiker.
Joachim Gauck folgt direkt dahinter mit 104 Auftritten. Lukrezia
Jochimsen, Kandidatin der Linkspartei, kam allerdings nur auf 21
Auftritte und Platz 18. Die Top-20-Liste wird, wie in den Vormonaten,
angeführt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (246 Auftritte).

Das Topthema Fußball-Weltmeisterschaft sorgte im Juni insgesamt
für einen hohen Anteil an Sportberichten in den Nachrichten. Die
anderen Themenbereiche mussten dafür Anteile abgeben - bis auf die
Politik: In den öffentlich-rechtlichen Nachrichten lag der
Politikanteil im Juni zum Teil deutlich höher als im Mai, vor allem
wegen der Bundespräsidentenwahl. Die "Tagesschau" erreichte mit 56
Prozent Politikthemen (entspricht 8 Minuten pro Ausgabe) einen
Spitzenwert. "heute" verzeichnete einen Politikanteil von 43 Prozent
(9 Minuten), "RTL aktuell" 24 Prozent (5 Minuten), die "Sat.1
Nachrichten" 31 Prozent (4 Minuten), die "Tagesthemen" 51 Prozent (12
Minuten) und das "heute-journal" ebenfalls 51 Prozent (12 Minuten).

Originaltext: pol-di.net e.V. / politik-digital